Meetingraum im Coworking-Space mit Konferenzbereich und Sofas

Ein Coworker berichtet von seinen Erfahrungen

Wie funktioniert Coworking? Worauf sollte man bei der Wahl eines Coworking-Spaces achten? Und wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus? Niemand kann diese Fragen besser beantworten als die erfahrenen Coworker selbst. Wir haben Unternehmensberater Tobias Berger zu seinen Erfahrungen befragt. Hier seine Tipps.

Tobias Berger hat auch andere Arbeitsformen, wie das Desksharing und Homeoffice, ausprobiert. Doch Coworking ist sein Ding. Vor allem im Coworking Space Hamburger Ding. Seit letztem Jahr ist er Teil der Coworking-Community dort und ist begeistert davon. Wer mit dem Gedanken spielt, selbst mal in einem Coworking-Space arbeiten zu wollen, bekommt hier interessante Insights:

Tobias, arbeiten im Coworking-Space klingt nach viel Freiheit. Wie oft bist du dort und hast du einen typischen Arbeitsalltag?

Vor Corona war ich 2-3 Tage in der Woche hier. Aktuell sind es 5 Tage in der Woche. An einem typischen Tag komme ich um ca. 6.30 Uhr ins Coworking-Space und mache erstmal Kaffee für mich und die Kollegen im 4. Stock. Dann habe ich zwei bis drei Stunden Zeit, um konzentriert an Themen zu arbeiten. Ab 9.00 Uhr tauche ich dann in meinen täglichen Meeting-Marathon ein. Meistens habe ich Web-Meetings – manchmal sind es physische Treffen. Mittags gibt es einen kleinen Snack in der Community Area und dann ist um 17.30 Uhr meist Schluss.

Wie sah dein Arbeitsleben früher aus?

Ich habe viele Formate durch – Coworking, Homeoffice, eigenes Büro, Desksharing … Das Hamburger Ding ist bislang der beste Fit für mich und mein Unternehmen.

WORKout Zone im Hamburger Ding mit Laufbändern und Sofas.

Während des Telefonats eine Runde auf‘s Laufband – das bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag und tut dem Körper gut.

Was gefällt dir am Coworking-Konzept besonders gut?

Die Infrastruktur und die Flexibilität, die meine Firma und ich persönlich hier mit den Arbeitsplätzen haben. Wir nutzen die Arbeitsplätze nicht nur selbst, sondern bieten sie auch unseren Freelancern an. Einen hochmodernen Arbeitsplatz außerhalb ihrer eigenen vier Wände zu nutzen – das ist für alle ein toller Service. Und das, ohne uns selber um Gebäudemanagement oder ähnliches kümmern zu müssen.

Flex desk, fix desk, welche Arbeitsplätze nutzt du?

Ich habe den Luxus eines fest gebuchten Einzelbüros. Da ich super viel telefoniere, bin ich meistens dort. Ab und zu bin ich aber auch auf dem Laufband oder in den Sky Seats, die sich mit ihrer Laptopablage super zum Arbeiten eignen. Die Sky Seats, oder auch WOOOM-Schalensessel, bieten außerdem einen Blick über den Hafen und vereinen USB-Anschluss, Leselicht und Massagefunktion – das sind echt besondere Sessel. Ich schätze es sehr, unterschiedliche Arbeitsbereiche nutzen zu können. Eines ist mir bei Coworking-Spaces echt besonders wichtig: Die Büromöbel müssen eine top Qualität haben und in Sachen Ergonomie keine Abstriche machen.

WOOOM-Schalensessel von Klöber im Hamburger Ding

Arbeiten in den Sky Seats im Hamburger Ding bedeutet: Arbeiten in den WOOOM-Schalensesseln von Klöber.

Worauf sollte man bei der Wahl eines Coworking-Spaces achten?

Ich habe es selbst erfahren und auch von Kunden gehört: Die Ausstattung ist das A und O. In manchen Coworking-Spaces ist sie zum Teil echt mies und kann im Vergleich zu einem ordentlichen Büroarbeitsplatz ein großer Nachteil sein. Was im ersten Moment häufig sehr fancy und kreativ aussieht, entpuppt sich dann schnell als billig, unbequem und nicht arbeitsgerecht. Coworking-Spaces sollten also auf jeden Fall ergonomische Arbeitsplätze bieten. Darauf sollte jeder achten, der sich in ein Coworking-Space einbuchen möchte.

Vernetzt du dich aktiv mit anderen Coworkern?

Mein Netzwerken beläuft sich hauptsächlich auf kurzen Small Talk. Beim Kaffeetrinken mit den anderen sehr freundlichen Coworkern. Ich wurde aber in letzter Zeit immer wieder von verschiedenen Menschen nett zum Sport im Hamburger Ding motiviert – ich will zumindest glauben, dass die den Hinweis nett meinten. (lacht)

Lounge im Hamburger Ding mit Tresen und Bartischen.

In entspannter Atmosphäre sich vernetzen und andere Leute kennen lernen – auch das gehört bei Coworking dazu.

Mit Sicherheit! Danke für den spannenden Einblick in dein Coworking-Arbeitsleben!

 

Bildquellen: Hamburger Ding

Dirk Hindenberg

Hi, mein Name ist Dirk Hindenberg. Ich habe im Sommer 2019 bei Klöber angedockt und bin hier als Marketing-Allrounder vor allem für das Online-Marketing zuständig. Davor habe ich als internationaler…


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