So funktioniert Coworking – exklusive Antworten vom Hamburger Ding

Welche Mindestanforderungen sollten Coworking-Spaces erfüllen? Für wen ist Coworking geeignet? Wir haben nachgefragt. Die Antworten, die uns das Hamburger Ding lieferte, geben spannende Einblicke hinter die Kulissen der Coworking-Welt; verraten, welche Trends dort herrschen und welche Konzepte gut funktionieren.

Na, auch schon auf den Geschmack von Coworking gekommen? Oder ist der Coworking-Lifestyle eher ein Buch mit sieben Siegeln? Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir in unserem letzten Blogbeitrag bereits die wichtigsten Begriffe der Coworking-Welt erklärt. Ergänzend dazu gibt es hier in einer Question & Answer Session mit dem Hamburger Ding spannende Einblicke hinter die Kulissen eines Spaces.

Zählt man die Laufbänder nicht mit, bietet das Hamburger Ding 330 Arbeitsplätze in Private Offices und in Flex Bereichen – und die sind mittlerweile schon fast ausgebucht. Insgesamt 15 Personen sind hier für Service, Events, Community Management sowie Reinigung und Sicherheit zuständig. Hören wir also mal hin, welche Erfolgsrezepte die Experten vom Hamburger Ding haben.

Meetingraum mit rosa Teppich und Schalensesseln

Hier kann Inspiration fließen: Meetingräume im Hamburger Ding lassen sich flexibel nutzen. ©Hamburger Ding

Dauergast oder Spontanbesuch: Welche Arbeitsformen sind besonders beliebt?

Die Nachfrage ist insbesondere bei Private Offices besonders hoch. Die sind bei uns aktuell alle vermietet. Wer aber für einen oder mehrere Tage bei uns arbeiten möchte, findet an einem Flex Desk so gut wie immer einen Platz. Gut angenommen wird auch unser 24-Stunden-Ticket, einem relativ neuen Produkt. Besonders praktisch ist, dass es auch online gebucht werden kann. Das kommt gut an.

Welche Plätze und Räume steuern die Coworker besonders gerne an? 

Zum Arbeiten sehr beliebt sind unsere Sky Seats, die WOOOM-Schalensessel von Klöber mit Massagefunktion, und die Laufbänder in der WORKout Zone. Unsere MeeDING-Räume werden sowohl intern als auch extern häufig genutzt – und zwar für die unterschiedlichsten Anlässe: vom Vorstandsmeeting, Kreativworkshop bis hin zur Blogger Party. Außerdem kommt das Kursangebot in unserem hauseigenen Fitness-Studio sehr gut an und ist häufig ausgebucht.

Fitnessgeräte im Hamburger Ding

Auspowern ist angesagt! Das hauseigene Fitnessstuio bietet Coworkern den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag. ©Hamburger Ding

Ein hauseigenes Fitness-Studio – klingt nach besonderem Ad-On. Welche Mindestanforderungen sollten Coworking-Spaces denn erfüllen?

Die räumliche Gestaltung muss stimmen. Einerseits sollte es Bereiche für konzentriertes Arbeiten geben – mit ergonomischen Sitzplätzen und entsprechender Beleuchtung – andererseits Bereiche, die Begegnungen fördern. Für beides muss ein Coworking-Space ein passendes Ambiente schaffen, sodass sich die Coworker wohlfühlen. Es sollte natürlich nicht nur ums Arbeiten gehen: Sport, Events und abwechslungsreiche Aktionen gehören zum Coworking immer dazu und bringen die Community zusammen. Was noch wichtig ist: die Lage. Spaces sollten gut zu erreichen sein und ein lebendiges Umfeld bieten.

Stichwort Community: Wer sind die Coworker? Mitarbeiter von Unternehmen oder eher Freelancer?

Eine klare Tendenz ist nicht zu erkennen. Das Spektrum ist weit gestaffelt: Von Freelancern bis hin zu Mitarbeitern von größeren mittelständischen Unternehmen ist alles dabei. Generell ist Coworking natürlich vor allem für kleinere Units mit 1 bis 30 Leuten interessant, gerade wenn die Gruppe wächst oder die Anzahl der Köpfe projektbezogen stark variiert. Auch die Altersgruppe lässt sich nicht eingrenzen. Im Durchschnitt ist die Mehrheit recht jung, zwischen 20 und 35.

Café im Hamburger Ding mit Bistrotischen und Bar

Kaffeetrinken und den Blick auf den Hamburger Hafen genießen – so fühlt sich Pausemachen gut an. ©Hamburger Ding

Was muss man ganz besonders beachten, um das Hamburger Ding am Laufen zu halten?

Wir verstehen uns als Cross Community Space: Das Hamburger Ding bietet Produkte, Events und unterschiedliche Arbeitswelten. Dazu kommen die Bereiche Podcast, Gaming + E-Sport und unser Tech-Playground, der die wichtigsten Zukunftstechnologien erlebbar macht. Die Herausforderung ist, die unterschiedlichen Communities miteinander zu verbinden, Gemeinsamkeiten zu finden und für die Member Mehrwerte zu schaffen. Das geschieht durch Events, Bildung und Sport auf all unseren Kanälen – online wie offline.

Was wir aus den Insights ableiten können: Coworking-Spaces, die nicht nur Arbeitsplätze sondern auch Events und Freizeitangebote anbieten, treffen voll den Nerv der Zeit und schaffen eine neue Work-Life-Kultur. Wie der Arbeitsalltag von Coworkern genau aussieht, hat uns Tobias Berger verraten. Er ist in der Unternehmensberatung tätig und hat schon viele Arbeitsmodelle durch. Doch Coworking ist voll sein Ding. Das Interview mit Tobias findet ihr ebenfalls in Kürze hier auf unserem Blog.

Dirk Hindenberg

Hi, mein Name ist Dirk Hindenberg. Ich habe im Sommer 2019 bei Klöber angedockt und bin hier als Marketing-Allrounder vor allem für das Online-Marketing zuständig. Davor habe ich als internationaler…


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