Sitzhocker der Marke Kretho

Tataaa – Kretho ist da

Unsere News des Monats lautet: Klöber bringt eine neue Marke auf den Markt. „Kretho“ nennt sie sich. Was sich hinter Kretho genau verbirgt – Produktdesigner Konstantin Thomas steht Rede und Antwort.

Konstantin Thomas ist Produktdesigner bei Kretho und Mitbegründer der neuen Marke von Klöber

Lösungen für New Work schaffen und die Umwelt dabei im Blick haben – das will Produktdesigner Konstantin Thomas mit der neuen Marke Kretho

Warum geht Klöber mit einer neuen Marke an den Start?

Einfach deshalb, weil unsere Innovationen mehr Raum brauchen. Innovativ zu sein, steckt Klöber in den Genen. Sei es unser Klimastuhl mit patentierter Heiz- und Lüftfunktion oder unser großer WOOOM Schalensessel mit integriertem Licht, USB-Anschluss und Massagefunktion – wir haben so einige raffinierte Sitzmöbel fürs Büro. Jetzt wollen wir das Potenzial unserer Entwicklungs- und Fertigungskompetenz noch weiter ausschöpfen. Und das eben mit einem etwas jüngeren, verrückteren Konzept …

Und warum braucht es dafür die neue Marke Kretho?

Weil Klöber weiterhin für ausgefeilte Sitzlösungen für Büro und Homeoffice stehen soll. Auch weiterhin durchlaufen die Möbel, von Ergonomie-Experten begleitet, einen komplexen Entwicklungsprozess und unterziehen sich anspruchsvollen technischen Prüfungen hinsichtlich Langlebigkeit und Qualität.

Kretho hingegen hat einen anderen Schwerpunkt: Die Produkte werden aus der Kretho-Community heraus entwickelt, sollen unkonventionell sein und kurzfristig entstehen. Im Fokus stehen nicht nur Sitzmöbel zum Arbeiten, sondern flexibel nutzbare Einrichtungsgegenstände, die auf die Bedürfnisse von New Work eingehen.

Was genau kann man sich denn unter Kretho-Produkten vorstellen?

So viel sei verraten: Das erste Produkt von Kretho ist der Falthocker TAKEoSEAT aus Formfilz. Zugeklappt lässt er sich ganz einfach an jeden Ort mitnehmen: Unter den Arm geklemmt und los geht’s! Die weiche Oberfläche des PET-Filzes macht es möglich. Zugleich ist das Material sehr stabil, sodass der Hocker bei vielen Meetings zum treuen Begleiter werden kann. Was das Ganze mit der sich wandelnden Arbeitskultur zu tun hat? Räumlichkeiten werden immer vielseitiger genutzt. Flexible Sitzlösungen sind da sehr gefragt. Mit TAKEoSEAT lassen sich überall spontane Meetings einberufen. Und nicht nur bei der Arbeit – auch daheim schafft er schnell an jedem Ort Sitzplätze. Und damit beschreibt TAKEoSEAT ein ganz besonderes Merkmal, das die Produkte von Kretho ausmacht: Nicht vielzählige Funktionen, sondern die Einfachheit der Produkte machen sie einzigartig – und anpassungsfähig an die neuen Bedürfnisse von New Work.

Sitzhocker TAKEoSEA

Stabil, gemütlich, nachhaltig – das ist er: Der erste Filzhocker der Marke Kretho

Und die Produkte werden in der Community entwickelt? Wie läuft das ab?

Genau. Im ersten Schritt arbeiten wir mit Innovationsgemeinschaften zusammen. Also jungen, kreativen Köpfen, die gemeinsam an neuen Ideen arbeiten, um daraus Existenzen zu gründen. Hier docken wir an. Diese Menschen haben eine Arbeitskultur, wie sie mehr und mehr zur Normalität werden könnte. Deshalb sind sie die richtigen Ansprechpartner, wenn es um das Thema New Work geht. In unseren Workshops erarbeiten wir mit ihnen die Bedürfnisse und Themen, die das Arbeiten von morgen prägen werden. In kleinen Teams werden sie sich dann intensiver mit einem Thema befassen und versuchen, möglichst viele Lösungen zu entwickeln. Im Anschluss werten wir die Ideen weiter aus: Löst das Produkt ein Problem, welches eine gewisse Menschenmenge betrifft? Wenn ja, ist es ein Problem, das überhaupt mit Hilfe eines Produktes gelöst werden muss? Wenn diese Fragen geklärt sind, kann man sich Gedanken dazu machen, ob man die Idee weiterdenkt und wie diese in einem produzierbaren Produkt enden könnte. Außerdem gilt es zu klären, ob wir das Konzept mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzen können.

Ist denn der Hocker TAKEoSEAT auch schon aus einer Community heraus entstanden?

Nein, aber so ähnlich. Die Idee zum Falthocker entstand letztes Jahr bei einem Workshop, bei dem ein interdisziplinäres Team von Klöber die Aufgabe hatte, Produkte aus Formfilz zu entwickeln, die Agile Working gerecht werden. Unter Agile Working verstehen wir das schnelle, flexible Arbeiten, bei dem die Mitarbeiter selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Es stellte sich heraus, dass Formfilz äußerst flexibel und vielseitig ist. So bahnte sich eine Idee ihren Weg: Wir wollten Möbel herstellen, die ebenso wandelbar sind, wie das Material. Und nun freuen wir uns auf viele tolle Ideen und Alltagsinspirationen, die unter Kretho in Form gebracht werden wollen!

Hendrik Kreft ist Leiter New Business Formvlies bei Kretho und Mitbegründer der neuen Marke von Klöber

Hendrik Kreft, Leiter New Business Formvlies, freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Kretho Community

Dirk Hindenberg

Hi, mein Name ist Dirk Hindenberg. Ich habe im Sommer 2019 bei Klöber angedockt und bin hier als Marketing-Allrounder vor allem für das Online-Marketing zuständig. Davor habe ich als internationaler…


mehr erfahren
No Comments

Post a Comment