Der Weg zu mehr Zeitkompetenz

Im digitalen Zeitalter stehen wir gleich vor 3 Herausforderungen:

1. Wertschöpfende Entscheidungen treffen
2. Uns nicht ablenken zu lassen
3. Energien effizient einzusetzen

Der Umgang mit der Ressource Zeit wird im Privatleben und am Arbeitsplatz zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Zeit zu managen ist eine Basisfertigkeit, um die eigene Lebensqualität zu erhöhen und Ziele zu erreichen. Wie sich Berufstätige am besten ihrem kostbarsten Gut, also ihrer Zeit, während der Arbeit widmen, zeigt Helga Niederstätter in ihrem aktuellen Blogbeitrag.

7 Tipps für weniger digitalen und mentalen Stress

1. Digital arbeiten und frei sein.

Alle Dokumente, Notizen, Ideen, Aufgaben und Termine im Griff. Nutze dein elektronisches Zeitplanbuch und arbeite systematisch.

Planen heißt Schriftlichkeit.
Die Tages- und Wochenplanung sind Werkzeuge, deine Zeit so zu strukturieren, dass du sie optimal für deine eigenen Ziele nutzen kannst. Während bei der Tagesplanung das Erledigen von dringenden Aktivitäten im Vordergrund steht, ist die wöchentliche Planung auf wichtige berufliche und persönliche Ziele fokussiert. Tipp: Keine Planung ohne Termin!

2. Effizientes E-Mail-Management & effiziente Kommunikation – spare Zeit!

Mit den folgenden Grundregeln optimierst du dein Equipment, verbesserst deine E-Mail-Kommunikation und setzt Zeitdiebe außer Gefecht.
Tipp: E-Mails verarbeiten und nicht sichten! Die 5-Schritte-Formel:

  • Löschen
  • Weiterleiten
  • Archivieren
  • Erledigen
  • Terminieren

 

KLR_Zeitmanagement__Bild_ rawpixel_Pixabay

Quelle: KLR_Zeitmanagement__Bild_ rawpixel_Pixabay

3. Optimiere dein Entscheidungsmanagement.

Es gibt in der Realität keine Zeitprobleme, sondern nur Herausforderungen bei der richtigen Priorisierung von Aufgaben. Erfolgreiches Zeitmanagement bedeutet, To-Dos konsequent und richtig zu priorisieren. Das bedeutet auch, Entscheidung zu treffen, sich täglich neu für das zu entscheiden, was man vor allem anderen tun will oder muss. Wir sollten lernen, unsere Fähigkeit in drei Bereichen zu verbessern: Entscheidungsmanagement, Aufmerksamkeitsmanagement, Energiemanagement.

 

4. Erledige das Wichtige vor dem Dringenden:

Unterscheide zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit und arbeite jeden Tag an einer wichtigen langfristigen Aufgabe.

Dringend: etwas, das sich anfühlt, als dulde es keinen Aufschub, unabhängig davon, ob es sich auf Ergebnisse niederschlägt.

Wichtig: etwas, das schwerwiegende Konsequenzen für die Ergebnisse hätte, wenn wir die Erledigung unterließen!

Wichtigkeit hat etwas mit Ergebnissen zu tun. Wenn etwas wichtig ist, trägt es zu deiner Lebensaussage, deinen Werten, obersten Prioritäten und Zielen bei.

 

5. Reduziere Störungen.

Lass dir keine Zeit rauben. Um Störungen gezielt zu beseitigen, ist eine Bestandsaufnahme der beste Weg: Reflektiere deinen Umgang mit digitalem Medienkonsum, Meetings, Gesprächen und Telefonaten sowie deinem E-Mail-Management. Lerne, freundlich und bestimmt „Nein“ zu sagen und orientiere dich dabei immer an deinen Prioritäten.

 

6. Lache mehr, auch im Büro!

Wer zusammen lacht, arbeitet auch besser zusammen. Lache, sobald du Stress verspürest – das Gehirn erkennt den Unterschied zwischen echtem und gespieltem Lachen nicht. Ein besonderer Bonus: Beim Lachen – selbst beim Lächeln – werden automatisch Glückshormone ausgeschüttet.

 

7. Brenne nicht aus!

Führst du ein Leben in ständiger Eile? Wo stehst du gerade in deinem Beruf und in deinem Leben? Nimm dir genug Zeit für das Wichtigste – dich selbst. Selbstsorge ist keineswegs egoistisch, sondern dient der Erhaltung der eigenen Lebenskraft und Lebensfreude. Achte auf deine mentale und physische Energie!

Sascha Wachtendonk

Hallo, mein Name ist Sascha Wachtendonk. Als Gebietsverkaufsleiter betreue ich unsere Kunden in Hessen und stehe ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Davor war ich 20 Jahre im Außendienst…


mehr erfahren
No Comments

Post a Comment