Quelle: Fotolia

Energiesparen im Büro – mit der perfekten Temperatur

In Zeiten steigender Energiekosten, wachsenden Bewusstseins rund um Klimaschutz und Schonung der Ressourcen kommt dem Energiemanagement in Unternehmen immer mehr Bedeutung zu. Heizung und Klimaanlage gehören dabei neben dem Strom für Bürogeräte und Beleuchtung sicherlich zu den größten Kostentreibern. Dabei sind die Einsparpotenziale enorm.

Kleine und mittlere Unternehmen scheuen häufig die Kosten damit verbundener Investitionen, vor allem was bauliche Veränderungen der Bestandgebäude betrifft. Dabei lässt sich der Energieverbrauch oft schon mit geringen Mitteln reduzieren. Laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) lässt sich bereits deutlich Energie einsparen, wenn die Luft-, Heiz- oder Kühlleistung an den tatsächlichen Bedarf angepasst wird.

Energiesparen: Die richtige Raumtemperatur bestimmen

Jeder Mensch hat ein persönliches Kälte- und Wärmeempfinden. So ist es Männern im Büro häufig zu warm, während Frauen frierend vor ihrem PC sitzen. Die Folge: ständiges Auf- und Zudrehen der Heizung oder gekippte Fenster. Beides ist für ein effizientes Energiemanagement alles andere als zuträglich. Denn jedes Aufheizen des Raumes führt zu einem erhöhten Energieverbrauch. Eine mittlere Temperatur, bei der möglichst jeder komfortabel arbeiten kann, ist bereits eine gute Lösung. Bei Büroräumen liegt diese etwa zwischen 20 und 22 Grad. Dafür reicht gewöhnlich die mittlere Stellung bei Heizkörperthermostaten aus. In den Gemeinschaftsräumen, Teeküchen, Fluren oder in den Toiletten darf die Temperatur sogar noch etwas niedriger sein.

Energiesparen: Die ideale Temperatur halten

Um die eingestellte Temperatur zu halten, sind elektronische Heizregler sinnvoll. Diese können für unterschiedliche Uhrzeiten programmiert werden. So lässt sich beispielsweise in der Nacht oder an den Wochenenden, wenn die Büroräume leer sind, die Temperatur absenken. Abhängig von der Bauart des Gebäudes lässt sich mit einer Nachtabsenkung von 8 Stunden zwischen 3 bis 16 Prozent Energie einsparen.* Hierbei darf es aber nicht zu kühl werden – denn lässt man die Temperatur zu tief fallen, müssen sich die Räume erst wieder aufheizen, was deutlich energieaufwändiger ist. Fenster und Türen sollten in der Heizperiode möglichst geschlossen und dicht sein, damit die warme Luft aus dem Büro nicht entweichen kann. Korrektes Lüften ist ebenfalls entscheidend, damit möglichst wenig Wärme verloren geht, gleichzeitig aber viel frische Luft in den Raum gelangt. Beim Stoßlüften tauscht sich die verbrauchte Luft am schnellsten gegen neue aus und die Wände kühlen nicht aus.

* Quelle: Peters, Aribert. Nutzlose Nachtabsenkung. Energiedepesche. 2012, 2/2012

Energiesparen: Die Klimaanlage effizient nutzen

Klimaanlagen sind sehr stromintensiv, aber aus vielen Büros nicht mehr wegzudenken. Allein die richtige Handhabung bringt schon ein enormes Sparpotenzial mit sich. Während die Klimaanlage läuft, sollten Fenster und Türen stets geschlossen sein. Die richtige Temperatureinstellung ist das A und O: Extreme Einstellungen verschwenden unnötig Strom und erhöhen gleichzeitig das Risiko, dass sich die Mitarbeiter erkälten. Oftmals reichen schon wenige Grad Temperaturunterschied zu den Außentemperaturen aus, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Eine regelmäßige Wartung der Klimaanlagen trägt zudem zu einem energieeffizienten Betrieb bei, denn so können Kühlleistung und Stromverbrauch kontrolliert werden. Generell ist es sinnvoll, die Kühlung durch weitere Maßnahmen zu unterstützen – beispielsweise einen zusätzlichen Sonnenschutz vor den Fenstern anzubringen, unnötige Wärmequellen auszuschalten oder Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten bei Hitzeperioden zu ermöglichen.

Energiesparen: Mit dem Klöber Klimastuhl®

Der Klöber Klimastuhl beeinflusst den Energieverbrauch am Arbeitsplatz positiv.

 

Auch unser Klöber Klimastuhl® hat einen positiven Einfluss auf den Energieverbrauch am Arbeitsplatz und hilft, Heiz- und Energiekosten zu sparen. Da die Temperatur direkt auf den Körper übertragen wird, wirkt die Heizungs- und Lüftungsfunktion im Bürostuhl wesentlich effizienter als die Temperatursteuerung im Raum. Die ganz individuelle Wohlfühltemperatur, die jeder einzelne Mitarbeiter unterschiedlich empfindet, wird deutlich schneller erreicht, während die Temperatur im Raum auf einem mittleren Level gehalten werden kann. Jedes einzelne Grad spart dabei wahre Energie. Wird die Raumtemperatur während der Heizperiode beispielsweise nur um 1 Grad gesenkt, mindert das die Heizkosten um 6 Prozent. Im Sommer spart jedes Grad, um welches die Klimaanlage höher eingestellt ist, rund 4 Prozent elektrische Energie.* Die Werte sind natürlich abhängig von der Bauart des Gebäudes, zeigen aber ganz deutlich, welches Sparpotenzial darin liegt.

* Quellen: e.V., Die Verbraucher Initiative. Wärme effizient und sparsam nutzen. Info 2002, Nr. 58. /
L. Eisenmann, B. Grießmann. Effiziente Kühlung von Serveranlagen und Telekommunikations-Anlagen. Heidelberg: Stadt Heidelberg, Amt für Umweltschutz, Energie und Gesundheitsförderung, 2005.

 

www.kloeber-klimastuhl.com

Brian Boyd

Guten Tag, mein Name ist Brian Boyd. Ich bin Geschäftsführer der Klöber GmbH. Als gebürtiger Ire habe ich mein BWL-Studium in Dublin absolviert. Ich weiß, was die Branche antreibt, denn…


mehr erfahren
5 Comments
  • Sandra Kitz
    Antworten 13. Mai 2016 at 14:09

    Vielen Dank für die tollen Tipps, Herr Boyd! Den ein oder anderen werde ich bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall umsetzen!

  • Daniel
    Antworten 7. Oktober 2016 at 7:54

    Ein echt interessanter Beitrag, wie die Raumtemperatur Einfluss auf den Energieverbrauch im Sommer wie auch im Winter hat. Oft erwähne ich selbst, dass nur 1 Gard rauf oder runter schon 6% vom Energieverbrauch ausmachen. Daher ist es auch wichtig die Raumtemperatur im Auge zu behalten, z.B. durch einen Temperatur Sensor oder ein ganz normalen Thermometer.

    • Corinna Litz
      Antworten 8. März 2017 at 10:29

      Hallo Daniel,
      danke für deinen Kommentar. Wir freuen uns über deine Zustimmung.

  • Katrin
    Antworten 25. Januar 2017 at 8:17

    Sehr informativ, denn auf Dauer kann man durch einige Veränderungen einiges an Energie und den damit verbundenen Kosten einsparen., was im Interesse eines jeden sein sollte.

    • Corinna Litz
      Antworten 8. März 2017 at 10:28

      So ist es! 🙂

Post a Comment