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Warum Frauen im Büro frieren – und Männer nicht!

Habe ich mich eigentlich schon richtig vorgestellt? Sarah Reichle, mein Name. Kalte Hände und Füße sind bei mir Standard. Im Winter suche ich häufig die Nähe einer wärmenden Heizung und selbst im Sommer bin ich fast nie ohne Strickjäckchen unterwegs. Typisch Frau mag der ein oder andere jetzt denken – und wisst ihr was? Das stimmt sogar! Was lange Zeit mit einem süffisanten Lächeln abgetan wurde, steht jetzt fest und ich habe es schwarz auf weiß: Frauen frieren schneller als Männer. Sechs Gründe, wieso das so ist und die Lösung des Problems – all das gibt es jetzt.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 1: die Haut

Dass die Haut bei uns Frauen dünner ist als bei Männern, haben sicherlich alle schon einmal gehört. Ganze 20 Prozent sind die Herren uns in diesem Punkt voraus. Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, die Durchblutung der Haut wird zurückgenommen. Das funktioniert bei dünner Haut leichter als bei dicker. Die Hautoberfläche einer Frau wird sogar bis zu drei Grad kälter als die eines Mannes. Dementsprechend ist auch der Temperaturunterschied zwischen der Haut und dem Körperinneren größer. Die Folge: Frauen frieren.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 2: die Muskelmasse

Muskeln erzeugen Wärme, die sich im Körper verteilt. Doch Muskeln produzieren nicht nur Wärme, sie speichern sie auch. Hauptsächlich das männliche Hormon Testosteron ist dafür verantwortlich, dass die Herren der Schöpfung auch ohne tägliches Krafttraining über rund 40 Prozent Muskelmasse verfügen, während wir Frauen im Schnitt nur 15 Prozent Muskeln vorweisen können. Die Folge: Frauen frieren.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 3: die Fettverteilung

In Punkto Fett haben wir Frauen den Männern zwar einen Schritt voraus, denn unser Körperfettanteil ist mit ca. 25 Prozent beinahe doppelt so hoch wie der eines Mannes, allerdings kann die weibliche Fettverteilung nicht unbedingt als gelungen bezeichnet werden. Po, Oberschenkel, Hüfte und Brust: Hier sitzt das weibliche Fett. Bei Männern sammelt es sich hingegen am Bauch und wärmt so – ihr ahnt es schon – die inneren Organe. Und im Gegensatz zu Muskeln kann Fett die Wärme zwar isolieren, aber nicht herstellen. Die Folge: Frauen frieren.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 4: der Stoffwechsel

Ausschlaggebend für das unterschiedliche Kälteempfinden ist den Wissenschaftlern zufolge auch der so genannte „metabolische Wert“. Er gibt an, wie viel Energie ein Mensch benötigt, um lebenswichtige Körperfunktionen (z. B. Atmen, Herzschlag) am Laufen zu halten. Der metabolische Wert einer Frau ist im Schnitt 35 Prozent geringer als der eines Mannes. Das bedeutet: Frauen benötigen weniger Energie, um ihre Körperfunktionen am Laufen zu halten. Eigentlich nicht schlecht, aber: Weniger Energie bedeutet gleichzeitig auch weniger Wärmeproduktion. Die Folge: Frauen frieren.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 5: der Blutdruck

Vor allem junge und schlanke Frauen haben oft mit einem niedrigen Blutdruck zu kämpfen. Neben Schwindelgefühl und Müdigkeitserscheinungen sind kalte Hände und Füße auch hier als Begleiterscheinungen zu nennen. Ein niedriger Blutdruck verstärkt also das Kälte-Empfinden. Die Folge: Frauen frieren.

Warum Frauen schneller frieren. Grund 6: die Fortpflanzung

Frauen frieren auch der Fortpflanzung wegen. Wenn es kalt wird, zieht der Körper die Wärme von den Gliedmaßen ab, um die weiblichen Organe zu wärmen. Warum? Weil die innere Körpertemperatur bei Frauen im Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft oberste Priorität hat. Der Unterleib ist warm, doch Hände und Füße kühlen aus. Die Folge: Frauen frieren.
Ihr seht also: Es gibt eine Menge biologischer Gründe dafür, dass Frauen kälteempfindlicher sind als Männer. So ist es kaum verwunderlich, dass das Raumklima zu den häufigsten Beschwerdeursachen im Büro zählt – und das bereits seit mehreren Jahren.

 

Eine Studie zeigt: Das Raumklima ist Beschwerdeursache Nr. 1 im Büro © IFMA-Studie

Eine Studie zeigt: Das Raumklima ist Beschwerdeursache Nr. 1 im Büro © IFMA-Studie

 

Diese Tatsache hat uns bei Klöber dazu angetrieben, eine innovative Lösung für das Problem der unterschiedlichen Temperaturbedürfnisse von Männern und Frauen zu entwickeln. Zwar kann die allgemeine Raumtemperatur nach wie vor nur über ein einheitliches Makroklima gesteuert werden, mit Hilfe unserer neuesten Produktinnovation, dem Klöber Klimastuhl®, ist es nun jedoch für jeden Sitzenden möglich, die eigene Temperatur zu steuern. Die Heiz-Funktion des Klimastuhls® erwärmt die sogenannten Körperkontaktflächen in Sitz und Rücken auf bis zu 37 °C und entspricht so der Körpertemperatur des Menschen. Die Lüft-Funktion des Klimastuhls® führt überschüssige Körperwärme ab und kann so bis zu 95 Prozent Feuchtigkeit im Bereich der Sitzfläche und bis zu 74 Prozent Feuchtigkeit im Rückenbereich reduzieren. Das sorgt für einen angenehmen Kühleffekt.
Was mir persönlich am besten am Klimastuhl® gefällt, ist die Möglichkeit, selbstbestimmt über die Temperatur an meinem Schreibtisch bestimmen zu können. Mit Hilfe zweier Kippschalter, die an der rechten Seite der Sitzfläche angebracht sind, kann ich meine persönliche Wohlfühltemperatur flexibel regeln.

Die Funktionen „Heizen“ und „Lüften“ lassen sich mit nur zwei Kippschaltern regeln © Klöber

Die Funktionen „Heizen“ und „Lüften“ lassen sich mit nur zwei Kippschaltern regeln © Klöber

 

Habt ihr noch Fragen oder Anregungen zum Klöber
Klimastuhl®? Hinterlasst eure Gedanken gerne in der Kommentarfunktion.

 

www.kloeber-klimastuhl.com

Sarah Reichle

Hallo, ich heiße Sarah Reichle. Mit meinem Studium im Fach Kommunikations-Design bin ich in der Marketing-Abteilung bestens aufgehoben. Hier unterstütze ich zum Beispiel unsere Fachhändler bei der Anzeigengestaltung, helfe bei…


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5 Comments
  • Jakob Rutschmeier
    Antworten 2. August 2016 at 11:59

    Wie wärs mal damit aufzuhören, immer neue Gründe dafür anzuführen, dass Männer und Frauen ja soooo unterschiedlich seien. https://www.taz.de/!5221188/

  • Berardo Matalucci
    Antworten 15. März 2017 at 18:39

    Dear Sarah. Great post. I am a PhD Candidate at CASE (Rensselaer Polytechnic Insititute) in New York and I am focusing my research on personalized comfort and microclimates in buildings. I was wondering if I may use the main image of the blog (one female and male) for my thesis and presentations.

    Please let me know.
    -berardo

    • Corinna Litz
      Antworten 28. März 2017 at 16:01

      Dear Berardo,
      you are welcome to use the main image of the blog article for your thesis and presentations.

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